|
ORGANpromotion - DAS Label für Orgel - Orgelimprovisation CD- und DVD-Editionen
|
||||||||||
|
__________________________________________________________________________________
Unsere CD-Editionen: __________________________________________________________________________________
...
|
||||||||||
|
ORGELKONZERT - Johann Nepomuk Holzhey (erschienen zum 200. Todestag von Holzhey am 19. September 2009)
|
||||||||||
|
Musik aus einer benediktinischen Klosterwerkstatt (erschienen am 15. Juli 2009)
|
||||||||||
|
J.S. Bach, Toccata & Fuge d-Moll - Orgelimprovisationen - Vol. 1 (Februar 2009) |
||||||||||
|
|
Orgelimprovisationen über die d-Moll Toccata und Fuge von J.S. Bach. Gigantische Improvisationen über ein gigantisches Musikstück.
Volume 1: Karl Ludwig Kreutz, Strike Number One 7:58´ László Fassang, Toccata und Fuge 13:12´ Torsten Laux , Uwe Steinmetz, Fantasie für Orgel und Saxophon 6´ Rudolf Lutz, Präludium und Fuge c-Moll 5:27´ David Timm, Toccata 4:15' Wolfgang Hörlin, Triple Déclinaison Toccata d-moll 15:45´ Jacob Lekkerkerker, Tocca-rara 6:36' Christian Ott, Fantasia et fuga 4:28´ Peter Planyavsky, Toccata reloaded 5:30´
|
|||||||||
|
Volume 2: Barbara Dennerlein, Lionel Rogg, Vincent Thevenaz, Theo Flury u.a.
Hörprobe -
Peter Planyavsky an der Orgel in Lockenhaus:
Booklettext in deutsch und englisch
(Vorwort deutsch-englisch
Preis: € 12,- (Bestell-Nr. OP 8004 - Vol.1)
|
||||||||||
|
CD der neuen Kuhn-Orgel in der Philharmonie Essen (November 2008) |
||||||||||
|
|
Ersteinspielungen von Daniel Roth „La Joie“ für Orgel, Klavier und Orchester und Guy Bovet „A Fancy for two to play“ für Orgel und Klavier.
Christian Schmitt, Orgel Kristin Merscher, Klavier Nordwestdeutsche Philharmonie Emmanuel Plasson, Dirigent
|
|||||||||
|
Inhalt der CD:
César Franck, Fantaisie A-Dur Julius Reubke, Sonate "Der 94. Psalm" für Orgel César Franck, Prélude, Fugue et Variation op.18 für Orgel und Klavier Sigfrid Karg-Elert, Berceuse mignonne F-Dur op. 29, 4 + Cantilene D-Dur op. 29,1 Guy Bovet, "A Fancy for two to play" Daniel Roth, aus: "Licht im Dunkel" - 3. Satz "La Joie" (Live-Mitschnitt der Uraufführung vom 13.02.08) Alexandre Guilmant, Symphonie Nr. 1 d-Moll op.42 für Orgel und Orchester III. Final (Live-Mitschnitt vom 13.02.08)
Booklettext in deutsch, französisch und englisch, digipack
Preis: € 15,- (Bestell-Nr. OP 8003) |
||||||||||
|
Die Kunst der Orgelimprovisation „Die vier Jahreszeiten“ 8 CDs – 8 Orgeln – 8 Orgelbauer – 8 Organisten |
||||||||||
|
|
Jeder der 8 Organisten entwickelt seine eigene Sichtweise, sein persönliches Konzept der Darstellung der „4 Jahreszeiten“. Die Jahreszeiten im christlichen Kontext, mythologisch, Natur verbunden, in Form von Kinder- und Volksliedern, als Betrachtung von Texten und Bildern, oder ganz philosophisch als Bild vom Werden und Vergehen. Einziger Wunsch an alle 8 Organisten war die Bearbeitung des Liedes „Geh aus mein Herz und suche Freude“, und die Darstellung eines Gewitters oder Sturmes. Wie gehen die Organisten mit diesen Vorgaben um, wie und wo werden Lied, Gewitter und Sturm in den Gesamtkontext eingebunden? |
|||||||||
|
„Improvisieren ist die Kunst der Illusion“, sagte der bedeutende, französische Orgelimprovisator Pierre Cochereau. Ähnlich der Zauberei, die Kunst des Augenblickes, spontan und faszinierend. Diesen Augenblick haben wir mit unserer Aufnahme festgehalten, stets in vollem Bewusstsein um die Problematik einer solchen Momentaufnahme. Lassen Sie sich verzaubern von den 8 x 4 Jahreszeiten. Wie gehen die 8 Organisten an das Thema heran? Barock, romantisch, modern? Hören Sie bekannte Lieder, Variationen, Stimmungen, Tonmalerei, eine sinfonische Dichtung? Wie gehen die Organisten mit dem Klang der Orgel um? Den einzelnen Registern, den Klangmischungen, der vollen Orgel? Wie spricht Sie die Musik und das Instrument an?
Jeder Organist entwickelt seine eigene Sichtweise, sein persönliches Konzept der Darstellung der „4 Jahreszeiten“. Die Jahreszeiten im christlichen Kontext, mythologisch, Natur verbunden, in Form von Kinder- und Volksliedern, als Betrachtung von Texten und Bildern, oder ganz philosophisch als Bild vom Werden und Vergehen. Einziger Wunsch an alle 8 Organisten war die Bearbeitung des Liedes „Geh aus mein Herz und suche Freude“, und die Darstellung eines Gewitters oder Sturmes. Wie gehen die Organisten mit diesen Vorgaben um, wie und wo werden Lied, Gewitter und Sturm in den Gesamtkontext eingebunden?
Wir danken den Organisten, die sich auf dieses spannende, schwierige und nicht ganz unproblematische Projekt eingelassen haben, und sich der künstlerischen Herausforderung der Thematik und auch dem vergleichenden Wettbewerb stellen. Improvisieren bedeutet natürlich auch live, kein Schnitt, keine Wiederholungen, keine Retusche. Jeder Organist hatte 2 – 3 Möglichkeiten und Versuche und nach rund 8 x 8 Stunden war schon alles gelaufen.
„Improvisieren ist eine Kunst der Illusion, aber was wäre das Leben ohne Illusionen“! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viele faszinierende und verzaubernde Augenblicke mit den 8 x 4 Jahreszeiten.
▪ Vol.1: Torsten Laux an der neuen Max-Reger-Orgel Weimbs in Weiden / ▪ Vol. 2: Pater Theo Flury an den drei Mathis-Orgeln der Basilika Einsiedeln(CH) / ▪ Vol.3: Gereon Krahforst an der neuen Jann-Orgel in Gunzenhausen / ▪ Vol.4: David Timm an der Rensch-Orgel in Albstadt / ▪ Vol. 5: Laszlo Fassang an der neuen Mühleisen-Orgel der Philharmonie in Budapest/ ▪ Vol. 6: Markus Willinger an der Goll-Orgel in Erlangen/ ▪ Vol. 7: Rudolf Lutz an der neuen Kuhn-Orgel Kloster Engelberg (CH) / ▪ Vol. 8: Martin Schmeding an der neuen Jäger & Brommer-Orgel in Merdingen bei Freiburg / ▪ Redaktion: Prof. Dr. Hermann J. Busch
Booklettext in deutsch, englisch und französisch
je CD € 12,00 (Bestell-Nr. Vol.1: 4001, Vol.2: OP 4002, usw.) zusammen in der Box € 69,80 (Bestell-Nr. OP 4009)
|
||||||||||
|
Orgelimprovisationen zum Kirchenjahr 7 CDs – 7 Themen – 7 Orgeln – 7 Orgelbauer – 7 Organisten
|
||||||||||
|
|
Musik ist Sprache und Mitteilung! So gesehen ist die Improvisation, das gleichzeitige Erfinden und Spielen von Musik, die direkteste und unmittelbarste Ausdruckweise des Künstlers.
Diese Sprache kann man erlernen, und dies ist der Grundgedanke der vorliegenden 7-teiligen CD-Reihe “Orgelimprovisationen”.
Ganz im Sinne von Bachs Orgelbüchlein “Dem höchsten Gott allein zu Ehren, dem Nächsten draus sich zu belehren”, sollen die CDs Anregung geben zum eigenen Spiel, im wahrsten Sinne des Wortes neu”gierig” machen für ein belebendes und vielfältiges liturgisches und konzertantes Orgelspiel.
|
|||||||||
|
204 Beispiele, wie man einen Choral auf vielerlei Art durchführen kann, selbstverständlich stets unter dem Aspekt höchsten künstlerischen Anspruches.
Das Spektrum reicht vom einfachen Bicinium bis hin zur groß angelegten Sinfonie, Sonate und Fuge.
Jeder der 7 Spieler hat seine persönliche Sprache, ganz individuell und ganz nach den thematischen Vorgaben und Stimmungen des Kirchenjahres von Advent, über die Fastenzeit, Tod und Vergänglichkeit bis hin zur weihnachtlichen Freude in “O du fröhliche” und dem “Osterhalleluja”.
Um vom rein Handwerklichen, quasi der Grammatik der Musiksprache, in höhere künstlerische Dimensionen vorzudringen, bedarf es der Inspiration, und diese kommt beim Improvisieren spontan, unmittelbar und teils vollkommen unkalkulierbar vom Instrument.
Hier ist die alles entscheidende Nahtstelle und Verbindung zwischen Spieler und Zuhörer, hier wird die Sprache hörbar, und hier kommt es zu spannenden Wechselwirkungen, die man eben nicht genau fassen, beschreiben, und schon gar nicht planen kann.
Beachten Sie bitte diesen Aspekt unserer CD-Reihe mit ganz besonderer Aufmerksamkeit: die 7 Orgeltypen. 7 verschiedene Klangcharaktere von der Tongebung und Ansprache der einzelnen Pfeifen, die einzelnen Register, die Registermischungen, bis hin zum Klang des vollen Werkes. Wie geht der Organist mit den Registern um? Wie werden besondere Klangmischungen erzielt und eingesetzt? Wie spricht Sie die Orgel an?
Darüber hinaus bietet die vorliegende CD-Reihe erstmals auch eine Dokumentation deutscher Improvisationskunst.
Wir danken den Organisten, die sich auf dieses spannende, schwierige, und nicht ganz unproblematische Projekt eingelassen haben. Problem insofern, da Improvisation, Einspielung, und damit der Plan einer Reproduktion sich im Grunde widersprechen. Improvisieren bedeutet natürlich auch live, kein Schnitt, keine Wiederholung, keine Retusche. Auch dies war bei den 7 Aufnahmen nicht immer ganz leicht, rein schon wegen der äußeren Gegebenheiten mit Geräusch-Überraschungen eines Gewitters, über den Straßenlärm, bis hin zu den Kirchenbesuchern und Touristen. Manche Aufnahme zog sich die ganze Nacht hindurch bis zum Morgengrauen.
Musik ist Sprache und Mitteilung! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen spannenden und stets anregenden Austausch mit unserer CD-Reihe “Orgelimprovisationen” in vielfältiger Form und stets neuem Verstehen. 7x7x7x7 = Spaß und Freude an der Musik!
Vol.1: Ingo Bredenbach - Goll-Orgel Nürtingen - Advent ▪ Vol.2: Franz Josef Stoiber - Göckel-Orgel Düsseldorf - Weihnachten ▪ Vol.3: Hans Martin Corrinth - Walcker-Orgel Ulm - Passion ▪ Vol.4: Alfred Müller-Kranich - Weimbs-Orgel Aachen - Ostern ▪ Vol.5: Jürgen Essl - Grenzing-Orgel Brüssel (B) - Pfingsten ▪ Vol.6: Wolfgang Seifen - Stahlhuth-Jann-Orgel Düdelingen (L) - Heilige ▪ Vol.7: Peter Planyavsky - Kögler-Orgel Haag (A) - Tod + Ewigkeit ▪ Redaktion: Dr. M.G. Kaufmann Edition erschienen im September 2005
Booklettext in deutsch, englisch und französisch
je CD € 12,00 (Bestell-Nr. Vol.1: 7001, Vol.2: OP 7002, usw.) zusammen in der Box € 59,80 (Bestell-Nr. 7008)
|
||||||||||
|
Windspirations Improvisierte Meditationen für Orgel und Saxophon |
||||||||||
|
|
Inhalt der CD:
Summertime (George Gershwin) Christ ist erstanden (Vipo von Burgund) Pange Lingua Gloriosi (Claudianus Mamertus) In Irish blessing (trad.) Bewahre uns Gott (Anders Ruuth) Die Nacht ist vorgedrungen (Johanes Petzold) Verleih uns Frieden gnädiglich (Martin Luther) So liebt Gott die Welt (Bob Chilcott) Verleih uns Frieden (Matthias Nagel) The man I love (George Gershwin) |
|||||||||
|
Orgel: Torsten Laux Saxophon: Uwe Steinmetz
Aufgenommen an der Kleuker-Orgel der D. Bonhoeffer-Kirche in Düsseldorf-Garath im März / November 2006 von Mason Stone
Preis: € 12,- (Bestell-Nr. OP 8002) |
||||||||||
|
SOLI DEO GLORIA Chor- und Orgelmusik von Augustinus Franz Kropfreiter |
||||||||||
|
|
Augustinus Franz Kropfreiter war eine bedeutende
Persönlichkeit des österreichischen Musiklebens nach 1945 und ist ein
Komponist sakraler Musik von internationalem Rang. Brucknernachfolger als
Organist an St. Florian, Leiter der Sängerknaben, Komponist von Kirchenmusik
und Kammermusik. Die CD soll einen Einblick geben in das kirchenmusikalische Schaffen des Komponisten, in die Künstlerpersönlichkeit und den Menschen Kropfreiter. Zwischen den Musikstücken kommt der Komponist selbst zu Wort. Die St. Florian-Kantate endet mit folgendem Text, über dem der Komponist verstorben ist: |
|||||||||
|
"Dies ist geschehen im Jahr dreihundertvier zu Lorch in Ufernoricum in den Tagen der Christenfeinde Diokletian und Maximinian. Regiert aber hat unser Herr Jesus Christus". "Ihm gebührt Ehre und Ruhm in Ewigkeit". SOLI DEO GLORIA!
Inhalt der CD: Introduktion und Passacaglia für Orgel 1961 Orgel-Improvisation 1971 Magnificat für Sopran und Orchester "Canticum Sancti Floriani Martyris" - "Florian-Kantate" für Bariton, gem. Chor und Orchester. Ergänzt und orchestriert von Thomas Daniel Schlee. Sätze: Introitus-Antiphon-Psalm-Antiphon-Passio Sancti Floriani
Preis: € 15,- (Bestell-Nr. OP 8001) |
||||||||||
|
|
|
|
||||||||
|
|
||||||||||
|
|
||||||||||
|
__________________________________________________________________________________
Unsere DVD-Editionen: __________________________________________________________________________________ |
||||||||||
|
Franz Liszt & Julius Reubke Große Orgelwerke |
||||||||||
135 Minuten Spielzeit, NTSC 16:9, DVD-9, Region 0 (worldwide) Booklet und Untertitel in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch Preis € 19,80
|
||||||||||
|
Hommage à Daniel Roth – DVD plus CD Ein Künstlerportrait |
||||||||||
|
|
Mit der vorliegenden DVD und CD wollen wir eine der großen Organistenpersönlichkeiten unserer Zeit ehren. Dokumentation eines vielseitigen und langjährigen Künstlerschaffens als Interpret und Improvisator, als Hochschullehrer und als Komponist.
In einem 45-minütigen Gespräch im Salon Widor spricht Daniel Roth über sein Leben, seine Entwicklung und seine Tätigkeit. Erleben Sie Daniel Roth ganz privat zu Hause in seinem Studierzimmer an Hausorgel und Klavier. Gehen Sie mit Daniel Roth auf Tour durch Paris, und hören Sie den Maître an seiner Orgel in St. Sulpice mit Improvisationen und Stücken von Johann Sebastian Bach, Charles Marie Widor, und Camille Saint-Saens.
Die Musik und die Orgel sind Daniel Roth eine echte Herzensangelegenheit! „Eigentlich wollte ich Pianist werden, doch meine Mutter sagte mir, werde Organist, damit Du mit deiner Musik die Menschen besser machst.“ „Durch Albert Schweitzer habe ich zur Musik gefunden.“ Das ist Daniel Roth: ein Musiker mit Leib und Seele! Die beiliegende Audio-CD bringt einen Querschnitt mit Aufnahmen von Daniel Roth an der Orgel von St. Sulpice. |
|||||||||
|
90 Minuten DVD in 4 Kanal-Surround-Technik in deutsch, französisch und englisch und 50 Minuten Audio-CD; erscheinen im August 2007.
Special Guests: u.a. Marie-Claire Alain, Wolfgang Baumgratz, Bine K. Bryndorf, Hermann J. Busch, Gilles Cantagrel, Suzanne Chaisemartin, Hans Haselböck, Edgar Krapp, Olivier Latry, Torsten Laux, Wolfgang Seifen
Preis für DVD inkl. CD € 29,90 (Bestell-Nr. OP 6002)
|
||||||||||
|
Die Orgel im Auditorium von Teneriffa 13 Manuale - 72 Register - 10 Werke - 10 Spieltische |
||||||||||
![]() |
Eine der modernsten Pfeifenorgeln der Welt Ein Instrument des 21. Jahrhunderts
13 Manuale, 72 Register, 10 Werke, 10 Spieltische
DVD in der Werkstatt, Transport, Montage, Einweihungskonzert mit Prof. Wolfgang Seifen und 7 weiteren Organisten vom 3. Dezember 2005
Total time: 102 min.
|
|||||||||
|
Das „Auditorio de Tenerife“ (vollendet 2003) in Santa Cruz ist ein Werk des renommierten spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, dessen Arbeiten sich allesamt durch eine eigenwillige Ästhetik der Bauformen auszeichnen: eine Kombination von unmittelbar aus der Natur abgeleiteten Formen – mit ausgeprägt futuristischem Charakter -, die eine hohe bautechnische Komplexität aufweist.
Diese architektonisch ambitionierte und künstlerisch „aufgeladene“ Umgebung bot den idealen Hintergrund für das Entstehen der neuen Orgel (vollendet im Dezember 2005) des Auditoriums von Teneriffa. Ein in seiner jetzigen Form und seiner spezifischen Klanggestalt ausgesprochen fortschrittliches Instrument sowohl hinsichtlich seiner skulpturalen, als auch musikalischen Qualitäten.
Raumklang – räumlicher Klang Die Idee des Raumklanges als „räumlicher Klang“ greift die traditionelle Anordnung alter Orgeln, bzw. Orgelanlagen spanischer Kathedralen wieder auf, bei denen sich im Kirchenschiff zwei (gelegentlich auch mehrere) Instrumente gegenüberstehen, bzw. im Raum verteilt positioniert sind. Instruktives Beispiel hierfür sind etwa die vier Orgeln im kreuzförmigen Schiff des Salzburger Doms. Auch die Chorwerke von Monteverdi im Markusdom von Venedig mit seinen mehreren gegenüberliegenden Emporen (mit je separaten Orgelwerken) können als Beispiele für die bewusste Verwendung mehrerer Klangquellen genannt werden. Primärer Zweck: den Zuhörer in ein räumliches Klangerlebnis einbinden. Auch die Orgel des Auditoriums von Teneriffa verfolgt diese Idee: 8 Teilwerke stehen in großer räumlicher Distanz mit 20 Meter von einer Saalseite bis zu anderen. Das Resultat ist eine quasi stereophone Klangfülle, die in der Saalrundung dem heutigen 5.1. Dolby-Surroundklang sehr nahe kommt.
Sensitive Traktur und variabler Anschlag In der Orgel von Santa Cruz wurde schließlich auch die in der Orgelbaugeschichte lang ersehnte „proportionale“ oder „sensitive“ Tontraktur verwirklicht, die hier weltweit wohl erstmalig in einem Instrument dieser Größe in der Praxis realisiert werden konnte. Es handelt sich hierbei um ein digitales Tastenübertragungssystem zwischen Spieltisch und Tonventil. Die Funktion basiert auf der Nutzung des Hall-Effektes, der die Positionen jeder Taste in 128 Schritte aufteilt, bei dem die Informationen gelesen, und etwa 200 Mal pro Sekunde an den jeweiligen Elektromagneten gesendet werden. Das Datenübertragungssystem ist ein Meisterwerk des italienischen Elektronikherstellers ELTEC. Die Elektromagneten wurden von Blancafort OM und Junyent Eng entwickelt und gebaut, und stellen eine wichtige Neuerung im Orgelbau dar. Im Ergebnis wurde eine Reaktionszeit von nur 2 Millisekunden erzielt: dieselbe Zeit, die ein mechanisches System benötigt, um seinen Spannungspunkt zu erreichen. Zum Vergleich: ein üblicher ON/OFF-Elektromagnet benötigt etwa 15 Millisekunden bis zur Magnetisierung seiner Spule. Dieses Magnetsystem ist das schnellste der Welt. Zusätzlich zum proportionalen System mit dem der Organist den Anschlag, die An- und Absprache der Pfeife modifizieren und den Klang modellieren kann, erlaubt die sensitive Traktur den Ventilhub in der Windlade, bei gleich bleibendem Tastenhub am Spieltisch zu modifizieren. Man kann also die die Ansprache der Pfeife zusätzlich zur proportionalen Übertragung beeinflussen.
10 Organisten Die von Jean Guillou konzipierte Lösung erlaubt die Kombination von acht zusätzlichen, separaten, einmanualigen Klaviaturen, so dass die Orgel wie ein „Orchester“ von mehreren Musikern (zusammen mit dem eigenständigen Positiv und dem Hauptspieltisch bis zu 10 Organisten) gleichzeitig gespielt werden kann. Jede Klaviatur bringt jeweils eines der acht Orgelwerke zum Klingen. Der „Orchesterdirigent“ nimmt seinen Platz am Hauptspieltisch ein, bestimmt die Register der einzelnen Spieler, und damit das klangliche Geschehen. Es ergeben sich neue Möglichkeiten für die Orgelkomposition, Interpretation z.B. von Transkriptionen sinfonischer Werke und für die Improvisation.
Integrales Orgeldesign Das Design der Orgel von Teneriffa spiegelt den avantgardistischen Geist des Instrumentes auch äußerlich sichtbar wider. Die Raumformen von Santiago Calatrava werden aufgegriffen und weitergeführt – bis hin zur Spielform - und alles verschmilzt zu einer künstlerischen Einheit.
Prospektgestaltung Der Prospekt beispielsweise ist eine Allegorie der Basaltform der Küste von La Gomera, bekannt unter dem volkstümlichen Namen „Orgelpfeifen“. Die sechs 16´-Prospektfelder haben eine Neigung von dreißig Grad und stehen im Einklang mit der perspektivischen Fluchtlinie des Saals; eine erhebliche technische Herausforderung für den Orgelbauer. Das Material der hängenden Prospektpfeifen ist eine Zink-Titan-Legierung.
Die Chamaden Auf Wunsch des Architekten sollten die spanischen Trompeten im Raum nicht immer sichtbar sein; nur beim Orgelkonzert mit Einschalten der Orgel. Die beiden Chamaden bildenden Blöcke (ein Block auf jeder Seite des Saals) werden mit Hilfe einer hochpräzisen Automatik in den Saal ausgefahren. Jeder der beiden Blöcke hat ein Eigengewicht von ca. 400 Kilogramm. Sie tragen die Windlade, technische Mechanismen, sowie die Pfeifen aus Zinn mit einer Becherlänge von maximal acht Fuß (2.4m). Die Pfeifen hängen an einem komplizierten selbst tragenden Metallgerüst und ruhen nicht wie bei der traditionellen spanischen Chamade auf einer Stange.
Der Spieltisch Der Spieltisch verarbeitet künstlerisch das gesamte Raumkonzept und spiegelt die äußere Gestalt des Auditoriums wider. Ein Werk modernster Tischlereikunst der „Haut Couture“. In seinem Inneren beherbergt der Spieltisch das wohl umfassendste und komplexeste Übertragungssystem in der neueren Geschichte des Orgelbaus. Die Orgel besitzt insgesamt 10 Teilwerke. Jede Werksektion (mit Ausnahme des Pedals) kann am Spieltisch mit der „freien Werkstruktur“ genannten Steuerung jeder beliebigen Klaviatur zugewiesen werden. Die Anordnung der Register am Spieltisch sowie die Tastenmensur stammen von Jean Guillou.
Technisch hoch innovatives Kunsthandwerk Für den Bau der Orgel des Auditorio de Tenerife wurden fortschrittliche und modernste Technologien eingesetzt: 3D-Design, virtuelle Darstellungen, Messungen mit Scanner, Schnitt und Fräsen der Holzteile mit CNC-Bearbeitungsmaschinen, Beleimung der Teile mit Vakuumtechnik, eigens entwickelte Software-Programme etc. Die Bauphase dauerte mehr als drei Jahre und es wurden über 30.000 Arbeitsstunden benötigt, von denen viele dem Bereich Forschung und Entwicklung des Instruments gewidmet wurden. Ein Großteil dieser Arbeit wurde in den Werkstätten von Blancafort OM in Collbató (Montserrat, Barcelona) geleistet. Die Montage des Instruments stellte sich als besonders kompliziert dar und dauerte über ein Jahr, da das Erstellen des Unterbaues und das Installieren aller Elemente vor Ort unter Berücksichtung des dicht gedrängten Veranstaltungskalenders der Philharmonie geschehen musste.
Offizielle Einweihung – das erste Konzert Das erste Orgelkonzert fand am 3. Dezember 2005 vor mit 1600 Zuhörern ausverkauftem Haus statt. Neben mehreren Soloimprovisationen in einem dramaturgischen Kontext mit wechselnden Lichtspielen und drei Filmimpressionen brachte das Konzert ein Triptychon für neun Organisten – eine Weltpremiere im Sinne eines „Orchesters der Organisten“
Booklettext in deutsch, englisch and spanisch
€ 24,80 (Bestell-Nr. OP 6001)
|
||||||||||
|
Die Meister des Windes - DVD
|
||||||||||
![]() |
Eine professionelle DVD zum Aufbau und Funktion einer großen Kirchen- und Konzertorgel. Im Verlauf der komplexen zweijährigen Restaurierungsarbeiten der Stahlhuth-Orgel von Düdelingen in Luxemburg (81 Register, 4 Manuale) entdecken wir das Innenleben eines einzigartigen Instruments und kommen nach und nach seinem Geheimnis auf die Spur. Eine Dokumentation von Claude Lahr. Film: 70 Min.; Bonus 37 Min. € 24,80
|
|||||||||
|
|
||||||||||
|
Die Geschichte und die Entwicklung der
Orgel, des Orgelbaues und der Orgelmusik |
||||||||||
![]() ![]() ![]() ![]() |
Vol. 1: Von den Anfängen
der Orgel bis zum 17. Jahrhundert Die spanische Orgel (Musik von Cabezon, de Arauxo)
Die französische Orgel (Musik von Attaignant. Grigny,
Couperin, Daquin)
Besuch in der Orgelbauwerkstadt Bartolomeo Formentelli
Organisten: G. Leonhardt, B. Foccroulle
Organisten: X. Darasse, A. Isoir, G. Leonhardt
Organisten: M.C. Alain, L. Robilliard, R. Saorgin |
|||||||||
|
Eine einzigartige Dokumentation von Orgelbau und Orgelmusik
Paketpreis: alle 4 DVDs zusammen € 59,90 |
||||||||||
|
Drei virtuose Orgelkonzerte auf DVD
|
||||||||||
![]() |
DVD 1: Dupré, Prelude et Fugue op. 7, 3; Vierne, Berceuse + 6. Symph. Final; J.S. Bach, Toccata und Fuge F-Dur; Alain, Litanies; Duruflé, Prelude et Fugue sur le mon d'Alain
Philippe Delacour an den Orgeln von Haerpfer-Aubertin in
Chateau-Salins und an der Cavaillé-Coll-Orgel von Notre-Dame in Metz Buxtehude, Praeludium, Fuge und Var. C-Dur, Balbastre, Marche de Marseillais; Franck, Andantini + Piece heroique; Léfebure-Wely, Bolero; Boellmann, Toccata; Vierne, Carillon, Dupré, Te Deum + Cortège et Litanies; Widor, Toccata F-Dur
Philippe Delacour an der Stahlhuth-Jann-Orgel in
Dudelange, Luxemburg
Jeanne Demessieux, Sämtliche Orgelwerke
Maxime Patel an der Jann-Orgel von Waldsassen
|
|||||||||
|
Preis je DVD: € 19,80 3 DVDs zusammen € 54,80 |
||||||||||
|
Jean Guillou "La Revolte des Orgues - Der Aufruhr der Orgeln" |
||||||||||
![]() |
Der Aufruhr der Orgeln"Eigentlich wollte ich die Orgel immer in die Luft jagen..." (Jean Guillou)
|
|||||||||
|
Die Erläuterungen des Komponisten in
dem Dokumentarfilm "Die Alchemie des Aufruhrs" weihen das Publikum in
den Ursprung des Werks ein. Weiter enthüllt der Film die Kulissen der
gewaltigen Organisation welche für das Konzert notwendig war, und
verfolgt den Ablauf der Proben. Dauer: 1St.20'
Technische Daten
Preis: € 23,50 |
||||||||||
|
Bestellung
|
||||||||||
|
telefonisch: 07482 - 913 930 per Mail: info@ORGANpromotion.org per Fax 07482 - 913 929
oder auch über unser Kontaktformular.
Bitte geben Sie bei Ihrer Bestellung den gewünschten Titel (wenn angegeben mit Bestell-Nr.), Anzahl und Ihre Anschrift an. Wir liefern die Artikel per Brief/Paket mit beiliegender Rechnung zzgl. Versandspesen. Bei Bestellungen aus dem Ausland gerne auch Bezahlung per Kreditkarte möglich.
|
||||||||||
|
|
||||||||||
|
|
||||||||||
ORGANpromotion
Schlossplatz 5 * D-72172 Sulz a.N.
Tel. +49 (0) 7482 - 91 39 30 * Fax 91 39 29